

HSV Ligaspiele: 587
Deutscher Meister: 1960
DFB-Pokalsieger: 1963
Nordmeisterschaften: 9
A-Länderspiele: 72
„Uwe Seeler war und ist für Generationen ein Vorbild für fairen Sportsgeist und Integrität.“
Seine enorme Popularität ist dem Ehrenspielführer nie zu Kopf gestiegen, er blieb, wenn er nicht gerade zu einem seiner unnachahmlichen Flugkopfbälle oder Fallrückzieher abhob, stets mit beiden Beinen auf dem Boden. Fußball ist sein Leben. Sein Spiel war explosiv, er spielte mit Herz, das Wort Aufgabe stand nie in seinen Lehrbüchern. In diesem Zusammenhang sagte er einmal über sich: „Es entsprach nie meinem Naturell, mit halber Kraft zu spielen.“ „Uns Uwe“, wie ihn die Hamburger liebevoll nennen, riss alle mit, Zuschauer wie Mitspieler.
Er ging voran, er bewies in allen Lebenslagen stets Mut, er ging immer zur Sache: Uwe Seeler hat nicht nur Großes für seinen HSV geleistet, sondern auch enorm viel für Fußball-Deutschland, für das er immer ein übergroßes Aushängeschild bleiben wird. Als erster Sportler der Republik erhielt er 1970 das Große Bundesverdienstkreuz.
Sein Motto als Fußballer war stets: „Gewinnen wollen, verlieren können.“ So ist er auch mit zwei großen – seine beiden vielleicht größten – Niederlagen umgegangen. Bei der WM 1966 sorgte das legendäre „Wembley-Tor“ für eine riesige und nachhaltige Enttäuschung, 1970 war es bei der WM in Mexiko ein unter merkwürdigen Umständen entstandenes 3:4 nach Verlängerung im Halbfinale gegen Italien. Der dreifache Familienvater blickt aber heute wie einst relativ gelassen zurück: „Es hat eben nicht sollen sein.“ Der Titel des Weltmeisters hat Uwe Seeler, der dreimal Deutschlands „Fußballer des Jahres“ war, gefehlt – ansonsten hat er sich fast alle Träume erfüllt.
In 72 Länderspielen erzielte er 43 Tore, er nahm an vier Weltmeisterschaften teil.
„Es hat eben nicht sollen sein.“ Der Titel des Weltmeisters hat Uwe Seeler, der dreimal Deutschlands „Fußballer des Jahres“ war, gefehlt – ansonsten hat er sich fast alle Träume erfüllt.
„Uwe, Uwe, Uwe“ hallte es einst durch die Stadien der Welt, und wenn er heute hin und wieder mit der Nationalmannschaft auf Reisen geht, dann wird er immer noch sofort erkannt und gefeiert. Überall auf diesem Globus. Meistens beginnt dann ein Marathon der besonderen Art: Autogramme geben, für Selfies parat stehen – und immer lächeln. Stets lässt er alles geduldig über sich ergehen. Uwe Seeler ist auch in dieser Disziplin phänomenal. Und er hat ein großes Herz für jene Mitbürger, die unschuldig in Not geraten sind. Seit 1996 gibt es die Uwe-Seeler-Stiftung, die bedürftigen Menschen hilft. Sie alle kennen ihn. Als HSV-Stürmer oder als Kapitän der Nationalmannschaft. Tore waren sein Markenzeichen. Er traf im Fliegen, im Liegen, im Fallen, im Sitzen, schoss und köpfte aus allen Lagen. Und deswegen liebten ihn die Fans – und lieben ihn noch heute. Jeder erinnert sich an seinen vorbildlichen Einsatz, an sein großes Können, seine unbändige Leidenschaft, seine akrobatischen Tore. Auch seine Willenskraft, seine Dynamik und seine Fairness sind trotz der Tatsache, dass er immer „brannte“ und gelegentlich auch laut auf dem Rasen wurde, unvergessen.
Uwe hat es sich verdient. Daran gibt es nicht den geringsten Zweifel. Seine überragenden Leistungen werden noch heute überall und von jedem anerkannt.





„Was mir an ihm am meisten gefällt: Er ist in all den Jahren immer er selbst geblieben, ehrlich geradeaus, zuverlässig, hilfsbereit, er ist immer mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben.“
Jochen Meinke, ehemaliger HSV-Kapitän

„Es kommt mir heute immer noch so vor, als wären wir verheiratet gewesen, als seien wir ein altes Ehepaar.
Mit Uwe und mir, das hat wirklich ganz wunderbar gepasst.“
Gert Dörfel, ehemaliger Stürmer

„Der Dicke und ich sind über Jahre schon Freunde.
Er hat mir damals, als ich nach Hamburg gekommen bin, sehr geholfen, das werde ich ihm nie vergessen.“

Manfred Kaltz, der erfolgreichste HSV-Profi aller Zeiten, sagt über Seeler: „Ehrlichkeit, Ehrgeiz und Einsatz haben Uwe immer ausgezeichnet, er ist einfach ein toller Typ. Wegen ihm bin ich damals nach Hamburg gekommen, er war mein Vorbild.

HSV-Verteidiger Gerhard Krug hat vor Jahren zugegeben: „Ohne Uwe wären wir damals nur eine Durchschnitts-Mannschaft gewesen.“
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